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Aktuelle Bilder von unserem neuen Standort in Berlin-Malchow

Sommer '14: Wir sind endgültig angekommen.

Das Kutscherhaus und das Herrenhaus auf unserem Gut in Malchow

"So gut möchte ich es auch mal haben …

08.04.2016: Wir haben am 7. Berliner Stiftungstag im Roten Rathaus teiDas ist heute Standard in der Öffentlichkeitsarbeit, auch im sozialen Bereich: Alle beteiligten und interessierten Menschen möglichst früh und umfassend zu informieren und sie an Veränderungen zu beteiligen. Eine Organisation, die das in meinen Augen hervorragend beherrscht, ist die Selbsthilfeeinrichtung Synanon.

Kaum war die Entscheidung gefallen, dass die Arbeit aus der Stadtmitte nach Malchow verlagert werden sollte, wurden schon die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dienste und Verwaltungen, mit denen zusammengearbeitet wird, eingeladen, die Baustelle zu besichtigen.

Das Richtfest war eine weitere Gelegenheit und dann kamen im Laufe der Bauzeit immer wieder kleinere Gruppen aus der Sozialverwaltung und von den Sozialhilfeträgern. Sie waren in der Regel regelrecht entsetzt darüber, wie man ein altes Gut verkommen lassen kann und begeistert von dem, was sich nun hinter den Mauern verwandelte. Besonders eindrücklich der Umbau des Haupthauses. Der Denkmalschutz hatte viele Forderungen gestellt, denen entsprochen wurde. Und so strahlt das Haus – bis jetzt zumindest von innen - in alter Schönheit.

Die Zimmer haben jetzt andere Zuschnitte. Kleiner für jeweils eine Person, Nasszellen für mehrere Zimmer zusammen, aber hell und freundlich, einladend. Da hörte man dann schon manchmal die etwas neidische Aussage: „Suchtkrank müsste man sein“. Auf den ersten Blick kann man den „Normalbürger“ (und solche sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ja auch) vielleicht verstehen. Da sind Menschen, die hatten nichts mehr und mussten Hilfe suchen – und nun können sie unter solch guten oder sehr guten Bedingungen leben. Und man vergleicht das mit dem, was man hat und „wofür man lange gearbeitet hat“.

Doch dieser Eindruck sollte sich nicht festsetzen. Jeder in Synanon entscheidet für sich, ob und wie lange er hier wohnen will. Es handelt sich um eine Selbsthilfeeinrichtung, in der Hilfe zur Selbsthilfe angeboten wird. Wo Hilfe also nur wirken kann, wenn ich sie wirklich will und Gespräche führe, Beispiele höre, den Tag gestalte und neu für mich entscheide, was wichtig ist. Keine Therapeuten, keine Psychologen und keine Sozialarbeiter. Aber auch eine Selbsthilfeeinrichtung muss immer wieder versuchen, ihre Besucher und Bewohner zu motivieren, weitere Schritte zu gehen, nicht aufzuhören und nicht aufzugeben. Deshalb müssen es gute Bedingungen sein, unter denen gearbeitet wird und es müssen gute Bedingungen sein, unter denen gelebt wird. Und es muss einen Raum geben, in den man sich zurückziehen kann und in den man sich gerne zurückzieht.

Auch wenn die Zimmer hell und freundlich sind, ist es ja keine Komfortzone. Es ist nur ein Zimmer, es ist kein eigenes Badezimmer, es gibt keinen Fernseher – kaum Gründe, um neidisch zu sein.

Den gleichen Menschen, die meinen, dass Suchtkranke zu gut versorgt werden, wird von ihrer Renten- oder Krankenversicherung bei einer Erkrankung eine Behandlung der medizinischen Rehabilitation genehmigt. Dann halten sie es für selbstverständlich, dass die „Hotelqualität“, wie die Unterbringung heute bezeichnet wird, auf höchstem Niveau ist. Sucht, Abhängigkeit ist auch eine chronische Erkrankung, die einen Anspruch auf medizinische Rehabilitation begründet. Einen solchen Aufwand wie dort betreibt Synanon nicht. Denn die Suchterkrankung wird nicht belohnt, sondern es werden Rahmenbedingungen geschaffen, die einen erfolgreichen Ausstieg fördern. In freundlichen Zimmern und einer wunderschönen Umgebung mit Freundinnen und Freunden."

Rolf Hüllinghorst
Bielefeld
Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Synanon

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